ULME… Distinctive and impressive. A band standing for something. For a time, a scene, a music. The story goes on. Ulme stood and stands for a clash of completely different worlds… really heavy rock, distortion galore. On the other side there’s something melancholic and fragile; an existentialistic ideology packed with and questions and insecurity. Breakable vocals performing extremely personal lyrics – disrupted and accusingly. Heaviness and relentlessness not least gained through breaks and calm parts.
ULME is anger paired with strength and unbridled energy – as well as inward looking thoughtfulness, melancholy and silence. ULME is distinctive – its voice, its sound, its song-writing. After some nearly backbreaking line-up changes Ulme found its final strength in Arne, Tim and Lutz. Ulme is back and angry!
Nach 4 Alben, einer spektakulären und mit der Zeit immer mehr verklärten Trennung und 6 Jahren Pause kämpfte sich ein zarter grüner Halm aus dem Haufen Asche, der den Fans geblieben war. Fast vergessen glühte da scheinbar etwas weiter. Erste zaghafte Knospen blühten im Sommer 2006 mit der „THE GLOWING“ EP und nun steht da schon wieder dieser mächtige Baum. ULME sind zurück!Unverkennbar und beeindruckend. Eine Band, die für etwas steht - für eine Zeit, für eine Szene, für eine Musik. Die Geschichte geht weiter. Die Faszination und das Interesse an dieser Band hat über die Jahre ihrer Abwesenheit erstaunlicherweise zugenommen und „Dreams Of The Earth“ zeigt die Größe dieser Band. Die Trennung im August 1999 und die Aufgabe eines Traumes, hat den Blick geschärft für Dinge, die wirklich Bedeutung haben. Dass sich Arne und Jan-Eric Heesch nach so langer Zeit noch einmal zusammen gefunden haben, ist sicher menschlich ein Erfolg und wurde musikalisch zu einer Herausforderung. Tim Liedtke (ex-Sissies) scheint als Bindeglied auf beiden Ebenen die ideale Neubesetzung am Bass zu sein.Nach der EP, die unbeschwert und schnell eingespielt wurde, versuchte man, sich bewusst von alten Wurzeln zu trennen, noch mehr zu wagen und eine musikalische Weiterentwicklung voran zu treiben. Stilistisch ist man sicher weiterhin den frühen 90ern verbunden. Das „Unwort“ Grunge ist nach Jahren der Ungnade wieder salonfähig, Seattle darf als Referenz genannt und die Verzerrer wieder auf zehn gedreht werden.Aber ULME steht für mehr. Für ein Aufeinanderprallen von gegensätzlichen Welten. Schwerster Heavy Rock, Distortion galore. Auf der anderen Seite steht etwas schwermütig Fragiles, eine existentialistische Weltanschauung, voller Unsicherheit und Fragen, zerbrechliche Vocals, sehr persönliche Texte, zerrissen und anklagend. Die komplette Produktion, erstmals in Eigenregie, scheint spröder und transparenter denn je zuvor, wobei die Schwere und Härte nicht zuletzt durch die Pausen und ruhigen Parts gewinnt.ULME scheint alle Zeit der Welt zu haben und lässt sich nicht Drängeln. ULME ist Wut und Kraft und ungezügelte Energie, aber auch in sich gekehrte Nachdenklichkeit. Schwermut. Ruhe. ULME sind unverkennbar. Die Stimme, der Sound, aber auch die Art und Weise Songs zu schreiben. So oft findet man das nicht mehr, schön, dass sie zurück sind. Und die Geschichte geht immer noch ein bisschen weiter…Nach der Veröffentlichung entschied Jan-Eric sich im Sommer 2007 aus persönlichen Gründen auszusteigen und die Sticks aus der Hand zu legen. Nach einer quälenden und langwierigen Suche wurde dann aber endlich Anfang 2008 mit Lutz Möllmann ( u.a. Pendikel ) ein würdiger Nachfolger am Schlagzeug gefunden! Ulme lebt! Und sie ist wütend!!!
http://de.youtube.com/watch?v=EUik-HjwRJw
Ulme live Magnet/ Berlin 06 ULME " Dreams of the earth" live at South of mainstream 08Make your own banner at MyBannerMaker.com!